Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber prämenstruelles Syndrom

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Prämenstruelles Syndrom

Links zum prämenstruellen Syndrom

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V.
www.dggg.de

Berufsverband der Frauenärzte e. V.
www.bvf.de

Stiftung Deutsche Depressionshilfe
www.deutsche-depressionshilfe.de

Deutsche Gesellschaft für Frauengesundheit e. V.
www.frauengesundheit.de

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e. V.
www.akf-info.de

24. April 2018
Wird nicht ausreichend Sekret, Fluor genitalis genannt, in der Scheide produziert, kann es zu Trockenheit und Juckreiz kommen.
  
19. April 2018
Durch eine Schwangerschaft oder Geburt kann es zu einer Beckenbodenschwäche kommen, die in der Folge zu einer Gebärmuttersenkung führen kann.
  
20. Dezember 2017
Eine unerkannte Endometriose kann schwerwiegende Folgen, wie z. B. Unfruchtbarkeit, haben. Daher ist es wichtig, dass diese Erkrankung noch bekannter wird.
  
19. Juli 2017
Sexualstörungen bei Frauen können sich z. B. durch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Orgasmusstörungen äußern.
  
07. Februar 2017
Zysten werden bei Frauen meist beim Frauenarztbesuch entdeckt und können in der Brust, in den Eierstöcken oder in der Gebärmutter entstehen.
  
Diagnose Prämenstruelles Syndrom

Klinischen Untersuchungen zufolge sind mehr als 150 Symptome bekannt, die unmittelbar im Zusammenhang mit einem prämenstruellen Syndrom stehen können. Die Diagnose eines prämenstruellen Syndroms ist dementsprechend schwierig. Verlauf, Beschwerden und Auswirkungen sind von Frau zu Frau verschieden und auch der Beginn des prämenstruellen Syndroms während des Monatszyklus ist unterschiedlich. Aus diesem Grund werden Symptome eines prämenstruellen Syndroms häufig nicht als solche erkannt. Stimmungsschwankungen sowie Bauch- und Kopfschmerzen werden von vielen Frauen als vorübergehend angesehen und nicht auf ein prämenstruelles Syndrom zurückgeführt. Zur Diagnose eines prämenstruellen Syndroms wird deshalb empfohlen, ein sog. Regeltagebuch zu führen.

Das prämenstruelle Syndrom zeichnet sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome aus. Die Beschwerden reichen von leichteren physischen Zuständen bis hin zu schweren seelischen Einschränkungen und können sowohl einzeln als auch in Kombination auftreten. Eine allgemein gültige Ursache gibt es für die Entstehung des prämenstruellen Syndroms nicht. Auch Mediziner können bis heute keine eindeutige Aussage über die auslösenden Faktoren des prämenstruellen Syndroms treffen. Allerdings wird vermutet, dass die Beschwerden mit den Hormonschwankungen beim Monatszyklus der Frau zusammenhängen. Auch die generelle Verfassung und Lebenssituation der Frau spielen bei der Entstehung eines prämenstruellen Syndroms scheinbar eine erhebliche Rolle.

Therapie Prämenstruelles Syndrom

Für die Therapie eines prämenstruellen Syndroms stehen unterschiedliche Behandlungsstrategien und Verfahren zur Auswahl. Die Entscheidung zur einer Therapie beim prämenstruellen Syndrom richtet sich im Wesentlichen nach den Beschwerden und Symptomen der Patientin. Ein erster Therapieschritt ist meist eine Linderung der Symptome, häufig in Form von Schmerzmitteln.

Zur Therapie des prämenstruellen Syndroms im schwerwiegenderen Fall der prämenstruellen dysphorischen Störung, bietet sich eine Therapie zum hormonellen Ausgleich während der Gelbkörperphase im Zyklus an. In diesem Fall wird der behandelnde Arzt in der Regel eine geeignete Therapie mit entsprechenden Arzneimitteln einleiten.