Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber prämenstruelles Syndrom

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Prämenstruelles Syndrom

Links zum prämenstruellen Syndrom

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V.
www.dggg.de

Berufsverband der Frauenärzte e. V.
www.bvf.de

Stiftung Deutsche Depressionshilfe
www.deutsche-depressionshilfe.de

Deutsche Gesellschaft für Frauengesundheit e. V.
www.frauengesundheit.de

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e. V.
www.akf-info.de

26. Februar 2019
Zwischen Beruf, Haushalt und Kindern ist es für Frauen wichtig, sich Zeit für Erholung zu nehmen. Kur- oder Wellnessreisen können helfen, dem Alltag zu entfliehen.
  
14. Februar 2019
Impfungen sind nicht nur in der Kindheit wichtig, so sind z. B. für Dipherie und Tetanus Auffrischimpfungen notwendig.
  
22. Januar 2019
In der Scheide liegt der pH-Wert zwischen 4 und 4,5. Um dieses saure Milieu nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, sollte eine sanfte Reinigung erfolgen.
  
22. Oktober 2018
Verschiedene Bakterien können eine Infektion der Eileiter und der Eierstöcke hervorrufen. Symptome sind u. a. Fieber und riechender Ausfluss aus der Scheide.
  
24. April 2018
Wird nicht ausreichend Sekret, Fluor genitalis genannt, in der Scheide produziert, kann es zu Trockenheit und Juckreiz kommen.
  

Das prämenstruelle Syndrom zeichnet sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome aus. Die Beschwerden reichen von leichteren physischen Zuständen bis hin zu schweren seelischen Einschränkungen und können sowohl einzeln als auch in Kombination auftreten. Eine allgemein gültige Ursache gibt es für die Entstehung des prämenstruellen Syndroms nicht. Auch Mediziner können bis heute keine eindeutige Aussage über die auslösenden Faktoren des prämenstruellen Syndroms treffen. Allerdings wird vermutet, dass die Beschwerden mit den Hormonschwankungen beim Monatszyklus der Frau zusammenhängen. Auch die generelle Verfassung und Lebenssituation der Frau spielen bei der Entstehung eines prämenstruellen Syndroms scheinbar eine erhebliche Rolle.

Bis heute gibt es Missverständnisse und Unsicherheiten zum Thema prämenstruelles Syndrom. Gerade weil die Symptome so unterschiedlich und von Frau zu Frau verschieden sind, fühlen sich viele Betroffene allein gelassen und sehen die Beschwerden des prämenstruellen Syndroms als gegeben und nicht beeinflussbar an. Doch das prämenstruelle Syndrom ist heute ein medizinisch anerkannter Symptomenkomplex. Eine besonders schwere Form des prämenstruellen Syndroms ist die prämenstruelle dysphorische Störung. Die auftretenden Beschwerden können eine große psychische Belastung darstellen und unter Umständen Auswirkungen auf das gesamte Leben der betroffenen Frauen haben. Eine Dokumentation des Zyklus kann bei der Diagnose einer prämenstruellen dysphorischen Störung hilfreich sein.

Diagnose Prämenstruelles Syndrom

Klinischen Untersuchungen zufolge sind mehr als 150 Symptome bekannt, die unmittelbar im Zusammenhang mit einem prämenstruellen Syndrom stehen können. Die Diagnose eines prämenstruellen Syndroms ist dementsprechend schwierig. Verlauf, Beschwerden und Auswirkungen sind von Frau zu Frau verschieden und auch der Beginn des prämenstruellen Syndroms während des Monatszyklus ist unterschiedlich. Aus diesem Grund werden Symptome eines prämenstruellen Syndroms häufig nicht als solche erkannt. Stimmungsschwankungen sowie Bauch- und Kopfschmerzen werden von vielen Frauen als vorübergehend angesehen und nicht auf ein prämenstruelles Syndrom zurückgeführt. Zur Diagnose eines prämenstruellen Syndroms wird deshalb empfohlen, ein sog. Regeltagebuch zu führen.